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Appell der Bielefelder Politik gegen Antisemitismus

Appell der Bielefelder Politik gegen Antisemitismus

 

Bielefeld ist eine offene und tolerante Stadt. Wir freuen uns, dass Mitbürger jüdischen Glaubens selbstverständlich dazugehören und in Deutschland ihre Heimat sehen. Sie sollen hier, wie alle anderen Bielefelder auch, in Sicherheit leben und sich und ihren Glauben nicht verstecken müssen. Wir erteilen jedem Antisemitismus, von woher und wem er auch kommt, eine klare und entschiedene Absage.

Intoleranz, Rassismus und Judenhass haben in Bielefeld keinen Platz.

Dafür setzen sich Politik, unsere Polizei und die gesamte Gesellschaft ein. Wir unterstützen ausdrücklich die klare Position der muslimischen Gemeinden in Deutschland und Bielefeld, Antisemitismus keinen Raum zu geben.

Wir hoffen auf eine friedliche Lösung des Nahost-Konfliktes und trauern um alle Verwundeten und alle Toten in der aktuellen kriegerischen Auseinandersetzung. Öffentliche Kritik am Vorgehen der Konfliktparteien und an der eskalierenden Gewalt ist legitim. Das Existenzrecht Israels ist aber unantastbar und Basis jeder Friedenslösung.

Die Vorsitzenden und Sprecher der Bielefelder SPD, CDU, Bündnis 90 / Die Grünen, BfB, Die Linke, FDP und Piratenpartei

Marcus Lufen
BM Andreas Rüther
Bernd Ackehurst
Rainer Ludwig
Carsten Strauch
Jan Maik Schlifter
Lars Büsing

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